ADHS BEI FRAUEN –
ZYKLUS, PMS & WECHSELJAHRE
Wenn sich Konzentration, Stimmung und Belastbarkeit verändern
ADHS kann sich bei Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen sehr verschieden zeigen. Manche Frauen berichten, dass Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, innere Unruhe, emotionale Empfindlichkeit oder Erschöpfung zu bestimmten Zeiten des Zyklus stärker werden.
Auch rund um die Perimenopause und die Wechseljahre können Veränderungen von Konzentration, Schlaf, Stimmung und Belastbarkeit auftreten. Bei Frauen mit ADHS kann dadurch die Frage entstehen, welche Beschwerden mit der ADHS zusammenhängen und welche möglicherweise zusätzlich durch Zyklus, prämenstruelle Beschwerden oder die aktuelle Lebensphase beeinflusst werden.
In meiner Praxis in Mainz biete ich eine strukturierte psychologische Abklärung und Beratung speziell zu ADHS bei Frauen im Zusammenhang mit Zyklus, PMS/PMDS und Wechseljahren an.
AUF EINEN BLICK
✓ Spezialisierte psychologische Abklärung für Frauen mit ADHS
✓ ADHS-Symptomatik und deren Veränderungen im Verlauf
✓ Zyklusabhängige und prämenstruelle Beschwerden
✓ PMS-/PMDS-Screening
✓ Beschwerden in Perimenopause und Wechseljahren
✓ Depression, Angst, Schlaf und psychische Belastung im Blick
✓ Standardisierte psychologische Fragebögen
✓ Ausführliches persönliches Gespräch
✓ Individuelle Auswertung und Ergebnisbesprechung
✓ Empfehlungen für weitere psychologische und gegebenenfalls ärztliche Schritte
Kosten: 349 €
Selbstzahlerleistung
ADHS BEI FRAUEN – WARUM KANN DER ZYKLUS EINE ROLLE SPIELEN?
Viele Frauen erleben ihre ADHS-Symptomatik nicht über den gesamten Monat hinweg gleich stark.
Beispielsweise können sich Konzentrationsfähigkeit, Organisation, emotionale Regulation, Reizbarkeit, Schlaf oder subjektive Belastbarkeit im Verlauf des Menstruationszyklus verändern.
Besonders die Zeit vor der Menstruation wird von manchen Frauen als belastender erlebt. Gleichzeitig können prämenstruelle Beschwerden unabhängig von einer ADHS auftreten.
Deshalb ist es sinnvoll, nicht vorschnell jedes Symptom der ADHS zuzuschreiben, sondern ADHS-Symptomatik, Zyklusverlauf und weitere psychische Beschwerden gemeinsam zu betrachten.
ADHS & PMS / PMDS
Stärkere Beschwerden vor der Menstruation können unterschiedliche Ursachen haben.
Neben körperlichen Beschwerden können beispielsweise auftreten:
- ausgeprägte Reizbarkeit
- emotionale Empfindlichkeit
- Stimmungsschwankungen
- depressive Stimmung
- innere Anspannung
- Konzentrationsprobleme
- Schlafveränderungen
- Erschöpfung
- subjektiv stärkere ADHS-Symptome
Im Rahmen der psychologischen Abklärung werden prämenstruelle Beschwerden strukturiert erfasst und gemeinsam mit der ADHS-Symptomatik betrachtet.
Bei Hinweisen auf eine ausgeprägte PMS-/PMDS-Symptomatik kann zusätzlich eine prospektive Symptomdokumentation über mehrere Zyklen sinnvoll sein.
ADHS IN DER PERIMENOPAUSE UND DEN WECHSELJAHREN
Manche Frauen berichten ab dem mittleren Erwachsenenalter über Veränderungen, die sie zunächst nicht eindeutig einordnen können.
Zum Beispiel:
- zunehmende Vergesslichkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Probleme bei Planung und Organisation
- emotionale Schwankungen
- erhöhte Reizbarkeit
- Schlafprobleme
- Erschöpfung
- innere Unruhe
- geringere Belastbarkeit
- das Gefühl, bisherige Kompensationsstrategien funktionierten plötzlich nicht mehr
Gerade bei bereits bestehender ADHS kann die Frage entstehen:
„Warum komme ich plötzlich schlechter zurecht als früher?“
Andere Frauen beschäftigen sich in dieser Lebensphase sogar erstmals mit der Frage, ob möglicherweise bereits seit Kindheit oder Jugend eine bislang nicht erkannte ADHS besteht.
Die psychologische Diagnostik kann helfen, diese verschiedenen Faktoren strukturiert zu betrachten und voneinander abzugrenzen.
FÜR WEN IST DAS ANGEBOT GEEIGNET?
Das Angebot richtet sich insbesondere an Frauen, die bereits eine ADHS-Diagnose haben oder bei denen ADHS-Symptome bekannt sind und die beispielsweise feststellen:
„Vor meiner Periode wird mein ADHS deutlich schlimmer.“
„Seit Beginn der Wechseljahre kann ich mich viel schlechter konzentrieren.“
„Meine bisherigen Strategien funktionieren plötzlich nicht mehr.“
„Ich weiß nicht, ob meine Beschwerden von ADHS, PMS, den Wechseljahren oder meiner psychischen Belastung kommen.“
„Meine Stimmung und Leistungsfähigkeit schwanken im Laufe meines Zyklus stark.“
SO LÄUFT DIE PSYCHOLOGISCHE ABKLÄRUNG AB
1. Fragebögen und Anamnese vor dem Termin
Vor dem persönlichen Gespräch werden relevante Beschwerden strukturiert erfasst.
Je nach individueller Fragestellung können unter anderem folgende Bereiche berücksichtigt werden:
- aktuelle ADHS-Symptomatik
- Zyklus und prämenstruelle Beschwerden
- Beschwerden im Zusammenhang mit Perimenopause und Wechseljahren
- depressive Beschwerden
- Angst und innere Anspannung
- Schlaf
- psychische Belastung
Zusätzlich werden wichtige Informationen zur persönlichen Vorgeschichte, bisherigen ADHS-Diagnostik und -Behandlung sowie zum Verlauf der Beschwerden erhoben.
2. Ausführliches psychologisches Gespräch
Im persönlichen Gespräch betrachten wir gemeinsam Ihre individuelle Situation.
Dabei geht es insbesondere um Fragen wie:
Wann treten die Beschwerden auf?
Gibt es ein wiederkehrendes zeitliches Muster?
Welche Beschwerden bestanden bereits früher?
Welche Veränderungen sind neu hinzugekommen?
Welche Rolle spielen Schlaf, Belastung, Stimmung oder Ängste?
Wie hat sich die ADHS-Symptomatik über verschiedene Lebensphasen verändert?
3. Psychologische Auswertung und Einordnung
Die Informationen aus Anamnese, Gespräch und standardisierten Verfahren werden zusammengeführt.
Ziel ist es, ein möglichst differenziertes Bild davon zu erhalten, welche Faktoren zu den aktuellen Beschwerden beitragen könnten.
4. Persönliches Abschlussgespräch
Die Ergebnisse werden ausführlich und verständlich mit Ihnen besprochen.
Sie erhalten eine psychologische Einordnung sowie individuelle Empfehlungen für mögliche weitere Schritte.
Dies können beispielsweise psychologische Strategien, eine weitere Verlaufsbeobachtung oder – sofern angezeigt – eine zusätzliche psychiatrische, gynäkologische oder andere ärztliche Abklärung sein.
VERTIEFTE ZYKLUSVERLAUFSANALYSE – OPTIONAL
Bei ausgeprägten zyklusabhängigen Beschwerden oder dem Verdacht auf eine relevante prämenstruelle Symptomatik kann eine längere Verlaufsbeobachtung sinnvoll sein.
Dabei werden Beschwerden über einen definierten Zeitraum prospektiv dokumentiert und anschließend gemeinsam ausgewertet.
Dies ermöglicht eine genauere Betrachtung der Frage, ob und in welchem zeitlichen Muster sich bestimmte Beschwerden im Verlauf des Zyklus verändern.
Optional: vertiefte Zyklusverlaufsanalyse – 99 €
AUSFÜHRLICHER PSYCHOLOGISCHER BEFUNDBERICHT – OPTIONAL
Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich einen ausführlichen schriftlichen psychologischen Befundbericht.
Dieser enthält eine strukturierte Darstellung der relevanten anamnestischen Informationen, der eingesetzten diagnostischen Verfahren und Ergebnisse sowie eine zusammenfassende psychologische Einordnung.
Darüber hinaus werden Empfehlungen für gegebenenfalls sinnvolle weitere diagnostische oder therapeutische Schritte dargestellt.
Optionaler ausführlicher psychologischer Befundbericht: 99 €
ADHS NOCH NICHT DIAGNOSTIZIERT?
Wenn bei Ihnen bislang keine ADHS-Diagnose gestellt wurde und Ihre zentrale Frage zunächst lautet:
„Habe ich möglicherweise ADHS?“
ist zunächst meine reguläre ADHS-Diagnostik für Erwachsene das passende Angebot.
Dabei werden Kindheit und Jugend, aktuelle ADHS-Symptomatik, Entwicklungsverlauf, relevante Unterlagen und mögliche Differentialdiagnosen strukturiert berücksichtigt.
ADHS-Diagnostik für Erwachsene: 299 €
Bei Frauen können dabei selbstverständlich auch Zyklus, PMS/PMDS sowie Veränderungen rund um die Perimenopause und Wechseljahre in der Anamnese berücksichtigt werden.
[Mehr zur ADHS-Diagnostik erfahren]
KOSTEN
ADHS bei Frauen – Zyklus, PMS & Wechseljahre:
349 €
Optional:
Vertiefte Zyklusverlaufsanalyse: +99 €
Ausführlicher psychologischer Befundbericht: +99 €
Alle Angebote sind Selbstzahlerleistungen.
Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt nicht.
Wenn Sie privat versichert sind oder über eine private Zusatzversicherung verfügen, klären Sie bitte vor Beginn selbst mit Ihrem Versicherer, ob und in welchem Umfang eine Kostenerstattung möglich ist. Eine Kostenübernahme kann nicht zugesichert werden.
WICHTIGER HINWEIS
Das Angebot umfasst psychologische Diagnostik und Beratung.
Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine gynäkologische oder hormonelle Diagnostik. Insbesondere können anhand der psychologischen Untersuchung keine Hormonwerte bestimmt oder körperliche Ursachen diagnostiziert werden.
Bei entsprechenden Beschwerden oder diagnostischen Hinweisen kann deshalb eine zusätzliche gynäkologische, hausärztliche, psychiatrische oder anderweitige fachärztliche Abklärung sinnvoll sein.
Auch eine medikamentöse oder hormonelle Behandlung ist nicht Bestandteil dieses Angebots und erfolgt ausschließlich durch entsprechend befugte Ärztinnen und Ärzte.
TERMIN FÜR ADHS, ZYKLUS & WECHSELJAHRE ANFRAGEN
Sie haben bereits eine ADHS-Diagnose und bemerken Veränderungen Ihrer Beschwerden im Zusammenhang mit Zyklus, PMS oder den Wechseljahren?
Oder möchten Sie besser verstehen, welche Faktoren zu Ihren aktuellen Konzentrations-, Stimmungs- oder Belastbarkeitsproblemen beitragen könnten?
Gerne können Sie eine Terminanfrage stellen.